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Depressionen, Gedächtnis, OP, Depressionen, Gedächtnis

podi, Donnerstag, 03. Mai 2018, 00:49 (vor 197 Tagen)

Ich hab jetzt meine letzten sieben Jahre hier betrachtet. Und da waren neben der Epilepsie drei Themen, die vorherrschend waren.
Depressionen, mein Gedächtnis und die Schläfenlappen OP.
Soweit, die OP war, vorerst, erfolgreich. Sie haben Mai 2016 ein Daumengroßes, Labellostick großes Stück vernarbtes Hirngewebe am rechten Schläfenlappen entfernt. Davor hab ich fast täglich Absencen und heftigere Anfälle gehabt. Über 45 Jahre, fast mein ganzes Leben. Seither hab ich keine mehr.
Dafür sind die Depressionen und das schlechte Gedächtnis geblieben, teilweise sogar schlimmer. Die Post OP Testung vor zwei Monaten, hat gezeigt das sich das Kurzzeitgedächtnis verschlechtert hat. Das Fehlen (!) der Anfälle und die langsame Regeneration verursachen weiterhin Depressionen.
Schon komisch, hab keine Anfälle, aber wirklich "gesünder" fühl ich mich überhaupt nicht. Fast im Gegenteil, unter den Anfällen war ich "ich". Einzig die schweren Auren bin ich endlich los. Für mich das schlimmste an der Epi, weit schlimmer als die GM.
Na ja, aus der Epilepsie kommt man wahrscheinlich nie ganz raus.
Oder? Was ist eure Meinung zu dem Thema?


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