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Epilepsie und Vergesslichkeit

stepl, Sonntag, 11. Februar 2018, 17:49 (vor 189 Tagen) @ Sascha30

Hallo,

"Man kann sich nicht alles merken!" - sagte mal der Volksmund
Was kann ich mir gut merken? - Was kann ich mir schlecht merken?
Wie schnell kann ich mir etwas merken?
-- gerade habe ich hier große Probleme. Das ich vieles erst nach dem 3. oder 4. mal behalte.

Mit dem regelmäßigen Saugen der Wohnung klappte nicht. Ich fing an:
"Ich sauge den Teppich." und fing an. Jedes mal beim Saugen sagte ich mir das.
Ich gewöhnte mir was neues an. Als ich es gewohnt war, sagte ich es nicht mehr.

An der Tür sagte ich mir "Ich gehe Einkaufen." und ging los.
Was sich auch hier einstellte, dass ich es bewusster wahrnahm.
Die Frage des Vergessens. Das Behalten was ich heute gemacht habe.

"Ich gehe ins Bett" sagt die kleine Tochter.
Mit dem Satz trifft sie eine Entscheidung. Sie hört mit dem einen auf (hast du alles weggeräumt fragt die Mutter) und fängt was neues an.
"Ich sauge den Teppich." -- damit fange ich was neues an. Mich auf das neue konzentrieren!

Automatismus.
"Ich gehe Einkaufen." Ich habe beim Losgehen ein Ziel. Mich auf das Ziel konzentrieren. Der Weg hin und zurück. - die Frage mich später daran erinnern können.
Das Lenken der Aufmerksamkeit auf das, was ich selber mache.

gruss stepl


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