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"Satan Anwalt" für Sanitäter - Folge

Desi, Freitag, 12. Januar 2018, 12:46 (vor 219 Tagen) @ mezeg

Hallo mezeg.

Danke für deine Antwort.
Das du hauptsächlich gute Erfahrungen mit dem Rettungsdienst gemacht hast heitert mich nun auf. :-)

Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass wir meist mit unseren Angehörigen etwas strenger umgehen.
Mein Opa hatte vor ein paar Jahren eine Blutung im Kopf. Noch heute halten mir alle vor ich wäre zu streng damals gewesen und hätte zu viel mit ihm im Nachhinein geschimpft weil er nicht erzählt hatte, dass ihm 3 Wochen vorher eine Leiter auf den Kopf gefallen war. Hätte er es gleich erzählt, wäre er uns nicht fast gestorben.
Bei Fremden bin ich viel entspannter, vielleicht auch einfach kühler. Da nimmt man es einfach so hin. Gibt dann ja Arbeit für uns.

Auch als mein Neffe sich den Kopf gestossen hatte und eine riesen Beule bekam bin ich schier durchgedreht. So schnell bin ich privat noch nie ins Krankenhaus gedüst.
Dazu muss man sagen er hatte keinerlei Bewusstseinsprobleme oder Ausfälle. Er hatte einfach nur die Beule und hat geschrien wie am Spiess. Was ja schon mal ein gutes Zeichen ist. Letztendlich war es auch nichts schlimmes.
Bei fremden Kindern bin ich nicht so. Das geht mir nicht so nah.

Bei Angehörigen ist auch einfach immer alles viel schlimmer. Jede kleine Verletzung schreit nach lebensbedrohlich :-D Wir meinen es ja nur gut und wollen unsere Lieben ja nicht verlieren.

Du siehst also deine Tochter meint es nicht böse.

Nochmals vielen Dank für deine Antwort.


Viele Grüsse

Désirée


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