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Allein leben im Alter?

Petrus, Saarland, Donnerstag, 11. Januar 2018, 02:10 (vor 137 Tagen) @ silcada

Ich bin 53 Jahre alt und begann mir über dieses Thema vor 3 Jahren Gedanken zu machen als ich einen Anfall hatte der über ca 45 min ging und ich , was noch nie geschah, mich erbrach und anschließend für einen Tag ins Krankenhaus musste.

Da ich nur Schlafgebundene Anfälle habe und ich bei einem GM oft mit dem Kopf ins Kissen gedrückt werde und nach Sauerstoff Ringe als ob ich erwürgt werde und dann bewusstlos werde und der Anfall dann seinen Lauf nimmt.

Dadurch wuchs in mir die Angst dass es meiner Frau einmal nicht mehr gelingen kann dafür zu sorgen dass ich genügend Sauerstoff bekomme.

Obwohl dieser Verlauf nur ein bis zwei mal pro Jahr sich einstellt wächst die Angst in mir es im Alter einmal nicht mehr schaffen zu können.

Ich berichtete meiner Neurologin dass ich diese Ängste habe und sie bestätigte mir dies auch mit der Aussage dass die Dunkelziffer der Sterbefälle von Senioren tatsächlich sehr hoch ist bei einem EPI GM im Alter zu sterben bzw. einen Herzinfarkt oä zu bekommen und der Nachweis über den tatsächlichen Tot nicht mehr erfolgen kann.

Es ist wohl tatsächlich so jedoch baute mich diese Aussage nicht gerade auf zu wissen dass die Wahrscheinlichkeit besteht auf diese Art einmal sterben zu können.

Gleichwohl bin ich zuversichtlich und ein zu sehr lebensbejahender Mensch als dass mich dieser Gedanke deprimieren könnte wer zeitlebens mit dieser Krankheit lebt dem sollte die Art zu Sterben egal sein

Weil das Leben ist doch lebenswert

Euch allen ne Anfallsfreie Zeit
LG Euer Petrus


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