Epilepsie Online Logos

Wie schaffen, nicht alles negative auf Epilepsie zu schieben

Heidi, Mittwoch, 30. August 2017, 11:23 (vor 54 Tagen) @ Mareike
bearbeitet von Heidi, Mittwoch, 30. August 2017, 11:30

Manchmal könnte man als Epilepsiekranker schon verzweifeln oder mit seinem Schicksal hadern. Denn es tun sich oft unüberwindbare Widerstände und Hindernisse in seinem Lebensweg auf.
Wie gesagt, am Anfang meint man eine unüberwindbare Schranke vor sich zu haben. Man sieht keine Möglichkeit mehr, in diesem Gestrüpp von Schwierigkeiten, Tiefschlägen und Enttäuschungen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Ist hier tatsächlich Ende? Viele ziehen sich leider zurück, oder leben in irgend einer Scheinwelt weiter, aber ihren alten Weg haben sie nicht verändert, LEIDER
Es kann sich ganz unvermittelt ein Türchen öffnen, das man zuvor nie gesehen hatte. Ein Seitenweg oder ein Schlupfloch bringen manchmal Möglichkeiten, von denen man vorher nie zu träumen wagte. Aber dieser Weg kann steinig sein. Ich ging so einen unbequemen, schweren Weg. Aber es hat sich gelohnt, ich sah die Welt plötzlich mit "anderen" Augen.
Natürlich ist nun mein Leben anders verlaufen als ich es vorher dachte, ob es aber ohne Epilepsie besser verlaufen wäre, möchte ich stark bezweifeln.
Denn Probleme und Schwierigkeiten gibt es auch bei sogenannten „gesunden“ Leuten.

Lieber Gruß
Heidi


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum