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Von Levetiracetam auf Lamotrigin gewechselt

mezeg, München, Donnerstag, 17. August 2017, 10:08 (vor 66 Tagen) @ Marco.S

Hallo Marco,

gerade vor der OP in 2010 und sechs Monate danach wurde ich auf Levetiracetam eingestellt. Vorsichtige Ausschleichung - es bestand die Hoffnung, daß die OP alles geregelt hatte -, zwei Monate später nach einer intensiven Belastung, GM. Ich wurde dann auf Lamotrigin umgestellt, ohne jegliches anderes AE. Zuerst 150 mgr, wenn ich mich erinnere. Geringe Nebenwirkungen, die ziemlich schnell nachließen. Bis auf eine: schleichend abnehmen, was ich sehr positiv empfinde. :-D :-D :-D

Es kamen manchmal "unruhige Gefühle", wurde etwas erhöht. Fünf Anfälle seit Juli 2016. Wurde zuerst jedes Mal etwas erhöht, nach dem letzten Anfall mit einen "großen Sprung über die GM-Welle". Seit 9 Monaten bin ich "frei"

Was Aggressivität angeht, muß ich schuldig plädiert. Schnell reizbar, nie ohne effektiven Grund aber in der Intensität übertrieben. Oder mir einen Konflikt im Voraus vorstellen, nicht ausgeschlossen aber wenig möglich. Ich bemühe mich jetzt "rational" zu denken, es ist möglich, wird aber nicht zwangsläufig passieren. Oder Antworten / Lösungen dafür im Kopf fertig zu stellen. Da mache ich schon Fortschritte.

Im ärtzlichen Report steht auch "überhöhte Streßanfälligkeit". Ob sowieso oder wegen Lamotrigin oder beides kombiniert, weiß ich nicht. Es zu wissen hilft mir aber, die Schäden zu begrenzen.

Andere Medis nehme ich nicht.

mezeg

P.S. "ganz gelassen" bin ich neuerdings bei der Apotheke nicht geblieben. Brauchte 400 Stück à 100 mgr und 200 à 50 mgr. Auf dem Rezept: 2 x 200 Stück à 100 mgr, 2 x 100 à 50 mgr.

Von den 100 mgr hatten sie zu wenig und bestellten sie entsprechend.
Als ich dann die Ration holte, wurde mir von der Apothekerin 400 Packungen 50 Stück für 50 mgr, mir egal es waren 200 Stück

Für die 100 mgr anstatt 2 Packungen à 100 Stück 4 Packungen aber mit nur 50 Stück pro Packung. Ergibt also nur 200 Stück.

Ich mache die Apothekerin darauf aufmerksam. Sie fegt meine Antwort weg: "Es wurde so bestellt."

Meine Antwort: "Es ist mir egal, wie es bestellt wurde, ich brauche 400 Stück à 100 mgr!"
Sie holt das Rezept und selbstsicher: "Es gibt keine Packung à 200 Stück!"

Meine Antwort: "Die Verpackung ist mir egal, ich WILL 400 Stück"

Erst dann ruft sie die Apotheken-Hilferin. Sie sagt ganz friedlich, daß die Bestellung wohl nicht dem Vorrat beigefügt wurde. Hätte sie es übernommen, wäre die Angelegenheit freundlich-sachlich überprüft worden, ich wäre nicht ausgerastet.

Kirsche auf dem Kuchen: etwas drei Wochen später ruft die Apothekerin an: Durch die "Unstimmigkeit" hätte sie sich verrechnet und mir 5,00 € zuviel abgenommen.
Bin wieder ausgerastet und ihr meine Wut detailliert mitgeteilt, ihr keine Möglichkeit zu Antwort gelassen. Soll sie ihre Scheiß Fünf € behalten und mich bloß in Ruhe lassen!!!!

Die nächste Apotheke liegt kaum 5Mn zu Fuß weiter.


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