Epilepsie Online Logos

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

huge88 @, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Dienstag, 19. Februar 2013, 10:18 (vor 2481 Tagen) @ Swany92

Ich kann lieber mit einer Wand reden als mit meinem Neurologen oder mit meinem Hausarzt.

Ja, manche Ärzte sind da etwas kompliziert.

Die sagen beide, dass die mir das Originale von Keppra nicht mehr verschreibendürfen, und das die Kosten für das Medikament für die eigene Praxis zu teuer sei.

Jein. Beim Hausarzt als Nicht-Facharzt für das Thema kenn ich mich nicht so aus. Was aber Dein Neurologe als Facharzt machen kann sind folgende Dinge:
1) das firmeneigenene Keppragenerikum von UCB verschreiben(ist laut meiner Epilepsieambulanz wirklich identisch und der Wechsel unproblematisch; ist dieses Jahr, sollte ich dazu sagen, aber auch das von der Liste der bezahlten Generika geflogen)
2) wenn sich Fachärzte einmal damit wirklich genau auseinandersetzen, haben sie - inzwischen wieder - einen guten Spielraum, denn:


Alternativ könntest Du Dir die Rezepte für die Originalmedis aber auch, auch wenn's mit etwas Aufwand verbunden ist, über eine Epilepsieambulanz beschaffen.

Oder Du könntest etwas mehr mit Deinem Neurologen auf Konfrontationskurs gehen und ihm eine Reihe von Veröffentlichungen zu dem Thema aus der Epileptologie vorlegen und wenn er dann nicht spurt ihm einmal erklären, dass er Dich bzgl. der Umstellung auf die Generika nicht nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Kenntnisse beraten hat und Du Dich mit diesem Wissen einer Umstellung verweigert hättest(da gibt's irgendwas im Patientenrecht von wegen: ohne medizinische Indikation kann kein Patient zum Abbruch oder der Änderung einer erfolgreichen Therapie gezwungen werden).

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum